Divine Divinity unter Linux

Inhalt

1. Übersicht und Motivation

Wer sagt, dass aktuelle Spiele nicht unter GNU/Linux laufen, der irrt gewaltig. Nicht nur, dass es genügend verschiedensprachige Websites dazu gibt, nein auch etliche Spielehersteller bringen extra Versionen ihrer Spiele für GNU/Linux heraus. Leider sind dies zur Zeit nur die grossen der Grossen und bei den kleineren sieht es in dieser Richtung schlecht aus.

Bei meinem ersten Durchspielen von Divinity bin ich schon auf die Idee gekommen, einfach mal Divinity unter GNU/Linux zu testen. Zu meiner Überraschung funktionierte es recht gut, aber es war sehr langsam auf meinem schon nicht so schnellen System. Also wurde erstmal unter Windows durchgespielt. Die Zeit ging ins Land und probiert habe ich es danach nicht mehr. Bis jemand im englischen Teil des Larian Forums danach fragte, ob es möglich sei, Divinity unter GNU/Linux zum laufen zu bringen.

Ich konnte einfach nicht widerstehen und habe Divinity wieder installiert. Leider ging eine reine Installation unter GNU/Linux nicht, aber dafür unter Windows. Also erstmal unter Windows mit den wichtigsten Patches installiert und gleich danach (knappe Stunde später) gestartet und mal etwas erkundet. Das Spiel ging also.

Also wieder zurück unter GNU/Linux und mit Hilfe von Wine versucht zu spielen. Natürlich stimmten am Anfang die Optionen für Wine noch nicht und es ging erstmal nichts :-(. Aber nicht verzagen und etwas die Dokumentation gelesen, weil für was ist sie sonst da ? Die nötigen Optionen noch richtig gesetzt und los gehts.

Wer, nun denkt, dass kann ja jeder schreiben, für den hab ich einen Screenshot

Screenshot Divine Divinity unter Linux

gemacht und dort sieht man eindeutig, dass es erstmal wirklich nicht nach Windows ausschaut und man zweitens Divinity in Aktion sieht.

Im folgenden Text gibt es an einigen Stellen mehrere Möglichkeiten fortzufahren, welcher Möglichkeit ihr folgt, müsst ihr selbst wissen, da mehrere Wege nach Rom bzw. zum Erfolg führen und die Entscheidung bei euch selbst liegt.

2. Vorgedanken

Es gibt 2 Möglichkeiten Divinity so zu installieren, dass eine Nutzung unter GNU/Linux möglich ist. Die erste Möglichkeit ist, Divinity ganz normal unter Windows mit allen nötigen Patches zu installieren. Dies sollte am besten auf einer VFAT- bzw. FAT32-Partition geschehen, da es zur Zeit nicht empfohlen ist, dass man unter Linux schreibend auf NTFS-Partitionen zugreift. Die Versionsanzeige im Spiel sollte 1.0034 lauten, dann weiss man, dass ersteinmal die Patches korrekt installiert sind und man auch eine aktuelle Version vor sich hat. Diese Möglichkeit sollte man auf jeden Fall wählen, wenn man unter Windows und GNU/Linux spielen will.

Die zweite Möglichkeit ist, dass man Divine Divinity direkt unter GNU/Linux installiert.

Eine zwingende Vorraussetzungen für das Spielen ist aber, dass Wine bzw. die kommerzielle Variante Cedega (WineX) installiert ist und man sich nicht davor scheut, einige Arbeitsschritte von Hand zu erledigen.

Auch die folgenden Punkte sollte man immer im Hinterkopf behalten:

  • Ich übernehme keine Garantie, dass bei jedem Divinity unter GNU/Linux läuft.
  • Schäden am System egal ob Hard- oder Software übernehme ich ebenfalls nicht.
  • Bevor irgendetwas geändert wird, immer eine Kopie bzw. ein Backup erstellen, so dass man für den Notfall die originalen Daten zur Verfügung hat.
  • Immer zuerst die Dokumentation bei Problemen lesen bevor man fragt, da die Dokumentation die meisten Fragen schon beantwortet.

Noch ein genereller Hinweis zu der Nutzung des Begriffes Wine: Ich beziehe mich meistens auf die OpenSource - Version des Wine - Projektes. Nichtsdestotrotz sind die gleichen Anweisungen auch auf die kommerzielle Variante Cedega von Transgaming anwendbar. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird gesondert daraufhin gewiesen.

3. Installation und Nutzung von Wine bzw. Cedega (WineX)

Die nächsten Abschnitte beziehen sich auf die Installation und Nutzung von Wine bzw. der kommerziellen Variante Cedega (WineX) von der Firma Transgaming. Damit Divine Divinity auf einem GNU/Linux - System funktioniert, muss eine der beiden Varianten installiert sein. Es können auch beide Versionen parallel installiert sein, da es aber zu Problemen führen kann, empfehle ich dies nur für die erfahrenen Anwender.

Bevor man anfängt, irgendwelche Software zu installieren, sollte man zuerst nachschauen, ob diese nicht schon installiert ist. Der einfachste Weg ist, nachdem man sein Linux - System mit einer grafischen Oberfläche (KDE, Gnome oder ein anderer Window - Manager) gestartet hat, sich eine Konsole startet und dort das folgende eintippt:

wine --version

Als Ausgabe sollte entweder

Kommando nicht gefunden

oder

Wine 20040505

der Zahlencode kann auch anders lauten, Hauptsache es kommt eine derartige oder ähnliche Ausgabe !

oder

WineX bzw. Cedega <irgendetwas>

dann ist die kommerzielle Variante von Wine installiert.

erscheinen. Ist das erste der Fall, so ist Wine sehr wahrscheinlich nicht installiert. Um sich zu vergewissern, dass Wine auch wirklich nicht installiert ist, kann man noch die folgenden Kommandos probieren:

  • which wine
  • locate wine

Sollten diese auch nicht zu einem vernünftigen Resultat führen, dann gibt es als letzte Alternative nur noch den Weg über den distributionsspezifischen Paketmanager. Über diesen kann man ebenfalls nach Wine suchen und da es bei jeder Distribution anders ist, verweise ich nur auf die distributionsspezifische Dokumentation wie der Paketmanager zu handhaben ist.

Sollte eins der obigen Kommandos oder die Suche über den Paketmanager zum Erfolg geführt haben, dann steht einer Nutzung im eigentlichen Sinne nichts im Weg. Die folgende Sache sollte aber dennoch beachtet werden: Eine ältere oder neuere Version von Wine muss nicht umbedingt zum Spielvergnügen führen, da die Entwicklung von Wine ein andauernder Prozess ist und es auch ab und zu Rückschläge geben kann.

Wenn Wine bzw. Cedega installiert ist, kann man entweder mit Punkt 4.1 Divine Divinity installieren und den darauffolgenden Punkten oder bei einer parallel Nutzung von Divine Divinity unter Windows und GNU/Linux direkt mit Punkt 4.4 fortfahren.

3.1 Installation von Wine

Ich gehe davon aus, dass Wine nicht bzw. eine ältere Version installiert ist. Man kann nun die folgenden Sachen machen:

  • Bei einer älteren Version diese erstmal nehmen oder bei Problemen einfach einen der unteren Punkte anwenden.
  • Bei der jeweiligen Distribution suchen, ob es eine Wine-Version gibt bzw. ob eine neuere angeboten wird.
  • Auf der Wine Seite nachschauen, ob für die jeweilige Distribution binäre Pakete, d.h. schon fertige Pakete, angeboten werden.
  • Über die Suchmaschinen Tuxfinder oder rpmfind.net nach distributionsspezifischen Paketen suchen.

Findet man bei den obigen Quellen ein entsprechendes Paket, so installiert man dies. Wie die Installation eines Paketes unter der jeweiligen Distribution erfolgt, steht 100%ig in deren Dokumentation und ist dem Anwender überlassen diese zu lesen. Nach der Installation des Wine - Paketes kann man entweder mit Punkt 4.1 Divine Divinity installieren und den darauffolgenden Punkten oder bei einer parallel Nutzung von Divine Divinity unter Windows und GNU/Linux direkt mit Punkt 4.4 fortfahren.

Sollte sich trotz aller Mühe kein vorgefertigtes Paket finden lassen, da es entweder für die verwendete Distribution kein Paket gibt bzw. ein älteres Probleme bereitet, bleibt nur der Weg über die Installation der Quellen von Wine. Bevor man dies macht, sollte man eine eventuell vorhandene Wine - Version komplett deinstallieren. Da dies wiederrum sehr distributionsspezifisch sein kann, verweise ich abermals auf die Dokumentation der Distribution. Man sollte die vorhandene Wine-Version entfernen, weil es sonst zu schwer nachvollziehbaren Problemen führen kann und die Hilfe nur unnötig erschwert wird.

Ich verweise hier gleich auf die folgenden Dokumentationen, die man zuerst durchlesen und verstehen sollte, bevor man hier weitermacht, da in diesen Seiten schon sehr gute Beschreibungen für die Installation von Wine bzw. Fragen zu Wine beantwortet sind:

  • Dokumentation - die englische Dokumentation zu Wine
  • Howto - englischsprachige Howto, wie man Wine installiert
  • FAQ - die englische FAQ

Wenn die obige Dokumentation noch niemanden abgeschreckt hat, auf was er sich da unter Umständen einlässt, kann sich nun die aktuellen Quellen von www.winehq.com holen, bei mir war es u.a. die Version 20040505.

Zuerst wechselt man in das Verzeichnis, wo man die Quellen abgespeichert hat, entpackt diese via

tar xvzf Wine-20040505.tar.gz

und wechselt in das neuerstellte Verzeichnis.

Jetzt gibt es wieder 2 Möglichkeiten: Entweder man nutzt das Wine - Tool wineinstall, was ich Anfängern sehr nahe lege, oder für den etwas fortgeschrittenen Wine - Anwender, der schon einmal Wine selber aus den Quellen installiert hat, über die manuelle Installation.

3.1.1 Installation von Wine mit Hilfe von "wineinstall"

Um die automatische Übersetzung der Wine - Quellen und die daran anschliessende Installation zu starten, wechselt man in das Unterverzeichnis tools und führt dort ein

./wineinstall

aus. Bis auf die Eingabe des Administrator / root - Passwortes für die Installation, sind normalerweise keine weiteren Eingaben notwendig.

Sollte es während des Aufrufs von wineinstall zu einem Fehler bzw. zum Abbruch kommen, dann ist es ratsam, die Dokumentation von Wine durchzulesen.

Ist die Installation erfolgreich verlaufen, dann kann man entweder mit Punkt 4.1 Divine Divinity installieren und den darauffolgenden Punkten oder bei einer parallel Nutzung von Divine Divinity unter Windows und GNU/Linux direkt mit Punkt 4.4 fortfahren.

3.1.2 manuelle Installation des Wine - Quellpaketes

Im entpackten Verzeichnis

./configure

aufgerufen. Wenn man keinerlei Debug - Informationen braucht bzw. nicht viel Platz frei hat, dann kann man auch ein

./configure --disable-debug

aufrufen, was aber eine eventuelle Fehlersuche erschwert.

Ist das obige Kommando erfolgreich durchlaufen, welches man an dieser bzw. einer ähnlichen Ausgabe sehen kann

Configure finished. Do 'make depend && make' to compile Wine.

Sollten zu der obigen Aussgabe noch Warnungen kommen oder diese erst gar nicht erscheinen, so ist es mehr als ratsam, die Dokumentation von Wine durchzulesen. Meist sind Entwicklerpakete bzw. Pakete, die für die Übersetzung notwendig nicht installiert. Welche dies sind, kann man nur anhand der Ausgabe des obigen Configure-Skriptes herausfinden. Ist dies nicht der Fall, so kommen wir dieser höflichen Aufforderung gern nach und führen das

make depend && make

aus. Je nach Prozessortyp und MHz-Zahl kann es nun etwas länger oder kürzer dauern. Sollte es Probleme geben, sollte die Dokumentation zu Wine bzw. deren Online-Dokumentation gelesen werden. Das doppelte && bewirkt nichts weiter, als dass das zweite Kommando nur dann ausgeführt wird, wenn das erste ohne Fehler durchgelaufen ist.

Ist die obige Arbeit fertig, kommt in etwa die folgende Aussage zum Schluss:

Wine build complete.

Ist dies wider Erwarten nicht der Fall, muss dem Fehler auf den Grund gegangen werden. Sollten sich die bzw. Dokumentation von Wine das mächtige Orakel von Google darüber ausschweigen, so wird der Weg über den Kontakt zu mir, sehr wahrscheinlich nicht vermeidbar sein.

Nun erfolgt die Installation von Wine via:

su -c make install

Die Passwortabfrage sollte mit dem Administrator / root - Passwort beantwortet werden.

Die letzten Arbeiten, damit Wine ohne Probleme funktioniert, sind recht einfach und beschränken sich auf das Kopieren der notwendigen Konfigurationsdateien. Während der Installation werden u.U. globale Konfigurationsdateien angelegt, nur sind diese für den Nutzer schreibgeschützt und Änderungen sind manchmal eine Notwendigkeit. Zuerst wird das lokale Verzeichnis .wine erstellt. Dorthin wird aus dem documentation/sample der Wine-Quellen die config-Datei kopiert. Welche Änderungen notwendig sind und was die einzelnen Abschnitte in der Konfigurationsdatei bedeuten, kann man einfach hier nachlesen:

man 5 wine.conf

Ich habe bei mir den Pfad für das Windows-Verzeichnis abgeändert nach fake_windows/c und dort noch die wichtigsten Windows-System-Verzeichnisse erstellt. Welche dies sind und was noch für ein virtuelles Windows getan werden muss, dass entnehme man der Wine-Dokumentation.

In neueren Wine - Versionen ist es möglich, die obige Arbeit von Wine selbst ausführen zu lassen. Dazu startet man im tools Verzeichnis das Skript wineprefixcreate mit

tools/wineprefixcreate

Nachdem die Installation abgeschlossen ist, kann man das Quellen-Verzeichnis verlassen und die Quellen, wenn man sie nicht mehr benötigt, löschen. Das Quellpaket, dass man sich auf den Rechner gezogen hat, sollte man lieber nicht löschen, da man ja irgendwann das Paket wieder gebrauchen kann.

Nun kann man entweder mit Punkt 4.1 Divine Divinity installieren und den darauffolgenden Punkten oder bei einer parallel Nutzung von Divine Divinity unter Windows und GNU/Linux direkt mitPunkt 4.4 fortfahren.

3.2 Nutzung von Transgaming Cedega (WineX)

Um die kommerzielle Version von Wine von der Firma Transgaming nutzen zu können, muss man entweder bezahlendes Mitglied in der Transgaming Community sein, die verwendete Distribution beinhaltet eine solche Variante und man nutzt die "OpenSource - Variante". Wo die Unterschiede dazwischen liegen, kann man im Punkt 3.3 entnehmen.

Ich beziehe mich in den nächsten Zeilen auf die "Opensource - Variante" aus dem CVS-Version vom 20.05.2004. Einen aktuellen CVS-Snapshot bekommt man über diese Transgaming Seite. Ich kenne leider keine offizielle Internetaddresse, wo man kostenlos vorgefertigte / vorübersetzte Pakete herbekommt :-(

Die Compilierung erfolgt mit den folgenden Optionen:

  • --prefix=~/usr/winex : da ich nicht wollte, dass meine installierte Wine-Version überschrieben wird
  • --enable-pthreads --enable-sdldrv --disable-debug: dies hielt ich auf meinem System für erachtlich

Damit ein reibungslose Nebeneinander von Wine und WineX entstehen kann, müssen noch im WineX-Quellen-Verzeichnis die beiden Dateien scheduler/client.c und server/request.c editiert werden. In der jeweiligen Datei muss .wine durch .transgaming ersetzt werden. Die Ersetzungszeile sollte vor dem Abändern so aussehen:

#define CONFDIR \"/.wine\" /* directory for Wine config relative to \$HOME */

und nach dem Ersetzen, so:

#define CONFDIR \"/.transgaming\" /* directory for Wine config relative to \$HOME */

Nach dem erfolgreichen Übersetzen und installieren, sollte noch das virtuelle Windows-System ähnlich wie bei der Wine-Konfiguration erstellt werden.

Nun kann man entweder mit Punkt 4.1 Divine Divinity installieren und den darauffolgenden Punkten oder bei einer parallel Nutzung von Divine Divinity unter Windows und GNU/Linux direkt mit Punkt 4.4 fortfahren.

3.3 Unterschiede zwischen Wine und Cedega (WineX)

Das folgende ist nur eine Zusammenfassung, damit der Unterschied zwischen den beiden Softwaren deutlich wird. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar Fehlerfreiheit !

Das Wine - Projekt ist eine OpenSource Software zur Emulation von Windows-Programmen unter "nicht - Windows - Betriebssystemen". Da es sich das Wine Projekt zum Ziel erklärt hat, dass so viele wie mögliche Windows Programme funktionieren, geschieht eine Entwicklung in allen Bereichen und in keinem ausserordentlich intensiv. Dadurch ist es nur bedingt möglich, dass alle Spiele mit Hilfe des Wine - Projektes laufen bzw. mit maximaler Geschwindigkeit oder gar ohne Fehler.

Die Firma Transgaming hat sich hingegen auf die Fahnen geschrieben, dass mit ihrer Variante von Wine soviele wie mögliche Spiele funktionieren und diese nach Möglichkeit in der selben Geschwindigkeit, wie es unter Windows möglich wäre. Um dieses Optimum zu realisieren, gab es eine Abspaltung vom freien Wine Projekt und einer recht seperaten Entwicklung dieser Software. Die Firma Transgaming schloss mit verschiedenen anderen Firmen Lizenzvereinbarungen ab, so dass sie Einblick in deren Software bekamen, wodurch es möglich ist, dass u.a. verschiedene Kopierschutzmechanismen funktionieren oder die grafische Darstellung optimierter verläuft. Innerhalb der Transgaming Gemeinschaft ist es möglich, dass die Entwicklung von den bezahlenden Mitgliedern beeinflusst wird. Transgaming selbst stellt eine "freie" Variante ihres Softwarecodes zur Verfügung aber ohne die Softwareteile, die sie lizensiert haben.

3.4 Konfigurationshinweise für Wine

Die folgenden Einstellungen sind noch nötig, damit Wine und Divine Divinity zusammenarbeiten können. Diese Liste wird in regelmässigen Abständen aktualisiert. Vorbeischauen lohnt sich !

  • Um nicht das virtuelle Windows-Verzeichnis von Hand anzulegen, sollte man auf der Webseite von Joachim von Thadden vorbeischauen und sich das Tool "WineTools" auf dem Rechner installieren. Dieses erledigt die notwendigen Sachen automatisch. Ausserdem sollte man sich die "Microsoft TrueType core fonts" und von den "Windows system files" wenigstens "DCOM98" und "Visual C++ run-time" installieren.
  • Jede Zeile die mit einem Semikolon beginnt, wird von Wine als Kommentarzeile angesehen und die dort gesetzten Optionen werden während der Laufzeit von Wine ignoriert. Soll eine Option genutzt werden, die ein Semikolon am Anfang enthält, einfach das Semikolon entfernen und die Option ist verfügbar.
  • Bei einer Wine-Konfiguration ohne Nutzung von Windows, müssen noch die folgenden Dateien von einem installiertem Windows aus in das virtuelle Windows-System-Verzeichnis kopiert werden: mfc42.dll, mfc42loc.dll, mfc42u.dll bzw. dies sollten mit Hilfe der oben genannten "Visual C++ run-time" aus den "WineTools" geschehen.
  • Sollte in Divinity der Sound stottern bzw. in der Konsole die Meldung:
    DSOUND_MixOne buffer underrun

    oder eine ähnliche erscheinen, dann sollten im [dsound] - Abschnitt der Wine Konfigurationsdatei die Werte für SndQueueMax und SndQueueMin erniedrigt werden. Um wieviel diese Erniedrigung sein sollte, hängt von dem verwendeten System ab. Einfach mal etwas herumprobieren.

  • Ein Vorteil ist ist, wenn man Divinity unter Linux spielt, dass es auch im Fenstermodus ausgeführt werden kann. Die Einstellungen in der Wine Konfigurationsdatei im [x11drv] Abschnitt sind:
    • "Desktop" = "800x600" wobei die Werte für die Desktopauflösung genauso gross sein sollten, wie die Auflösung in der das Spiel läuft.
    • "Managed" = "Y"
  • Will man Divine Divinity parallel unter Windows und GNU/Linux spielen, so sollte man sicherstellen, dass die Windows - Partition unter Wine ansprechbar ist, da es sonst zu Fehlermeldungen während der Ausführung kommen kann und der Registrierungseintrag für Divine Divinity in der Wine-Registry ist.

3.5 Wine / Cedega deinstallieren

Muss Wine bzw. Cedega eines Tages wieder deinstalliert werden, dann geht man nur den umgekehrten Weg der Installation ;-)

Für den Nutzer, der distributionsspezifische Pakete nutzt, nutzt seine Paketmananger um Wine bzw. Cedega zu deinstallieren.

Für den Nutzer, der sich selbst Wine bzw. Cedega aus den Quellen installiert hat, entpackt die Quellen wieder, sollte er sie nach der Installation gelöscht haben. Es muss nur der selbe configure-Aufruf genutzt werden, der auch für die Installation genommen wurde. Anstatt nun ein

make depend && make

auszuführen, muss nun ein

su -c make uninstall

ausgeführt werden. Dabei wird wieder das Administrator / root - Passwort abgefragt, dass natürlicherweise eingegeben werden muss. Nach diesem Schritt können die Quellen gelöscht werden.

4. Divine Divinity unter GNU/Linux

Der Abschnitt 4 bezieht sich auf die Installation, die Konfiguration, das Spielen und das Entfernen von Divine Divinity auf einen GNU/Linux - System. Microsoft Windows - Nutzer können einige Abschnitte nutzen, aber es ist besser, wenn sie der englischen Anleitung von Raze folgen.

4.1 Installation von Divine Divinity

Um Divine Divinity unter GNU/Linux zu installieren, hat man die Qual der Wahl, die einem die Festplatte abnimmt. Hat man ca. 4.2 GB auf der gewünchten Partition frei, auf der man Divine Divinity installieren will, dann ist es besser die Installation von der Festplatte auszuführen. Ist man hingegen knapp an Platz, dann kann man nur die manuelle Installation ausführen.

4.1.1 Festplatteninstallation

Um diese Art der Installation durchzuführen, muss genügend freier Platz auf der Festplatte vorhanden sein, insgesamt ca. 4.2 GB, da 1.8 GB für die Installationsdateien und ca. 2.4 GB für die vollständig installierte Version von Divine Divinity benötigt werden.

Desweiteren wird WinRAR benötigt. Entweder nutzt man eine installierte Windows - Version oder man lädt sich die Windows - Version von www.rarlabs.com aus dem Internet und installiert sie mit Hilfe von Wine via

wine wrar320.exe

Die Installation von WinRAR mit Hilfe von Wine sollte ohne Probleme funktionieren.

Nun aber zur Divine Divinity Installation:

  • Zuerst müssen alle Dateien und Verzeichnisse von den 3 CDs in ein Verzeichnis kopiert werden, z.B.: ~/.wine/fake_windows/c/temp (Am besten innerhalb der virtuellen Windowswelt).
  • Die Installation kann nun in diesem Verzeichnis mit wine Setup.exe begonnen werden
  • Bei der Installation sollte die "maximale Installationsgrösse" gewählt werden.
  • Die Installation sollte nun ohne Abbruch oder Fehlermeldung vollständig durchlaufen.
  • Am Ende der Installation wird noch gefragt, ob eine Verknüpfung zum Desktop gemacht und ob DirectX installiert werden soll. Da beides nicht gebraucht wird, kann man darauf verzichten.

Zum Schluss muss noch eine Datei mit Hilfe von WinRAR entpackt werden, was normalerweise durch das Programm selbst geschieht, sobald es das erste Mal gestartet wird (Aufgrund von Kopierschutzproblemen muss dies manuell erledigt werden). Dazu kopiert man aus dem Installationsunterverzeichnis disc3 die Datei dat.rar und zusätzlich von WinRAR die Datei WinRAR.exe jeweils in das Run-Verzeichnis von Divine Divinity.

Entpack wird diese rar-Datei durch

wine WinRAR.exe x -y dat.rar

Danach sollte noch ein

chmod +rw -R *

ausgeführt werden, damit auch die Dateien und Verzeichnisse beschreibbar sind.

Nach dem obigen Schritt, kann das Installationsverzeichnis, in dem sich die kopierten Daten von den CDs befinden, gelöscht werden, da es nicht mehr benötigt wird. Ebenfalls kann die Datei dat.rar im Run - Verzeichnis entfernt werden, da diese ebenfalls nicht mehr gebraucht wird.

Da die Installation nun komplett ist, kann man entweder die aktuellen Patches für Divine Divinity installieren oder sollte man schon die aktuellste Version installiert haben, dann muss nur noch Divine Divinity konfiguriert werden.

4.1.2 manuelle Installation von Divine Divinity

Dieser Weg ist für alle die, die nicht genügend Platz für die Festplatteninstallation haben bzw. den alten Weg der Installation verfolgen. Sie ist nicht sehr schwierig, hat aber ein paar Ecken und Kanten, wo man etwas aufpassen muss.

Die Vorraussetzungen für die nächsten Schritte sind:

  • Eine aktuelle Version von Wine ist installiert und konfiguriert.
  • Auf dem System ist eine Version des Packprogrammes RAR installiert. Sollte dies nicht der Fall sein, so sollte entweder die distributionsspezifische Suche nach RAR inklusive der Installation erfolgen oder man installiert sich die Linux-Version www.rarlabs.com.

Die nachfolgende Installationsanleitung richtet sich grösstenteils nach Raze's manuelle Installationsanleitung (englisch) aus dem Larian Forum.

Zuerst legt man, wie unter Windows, die erste Installationscd in das favorisierte Laufwerk (CDROM oder DVD), mountet dieses und startet die Installation via:

wine /cdrom/Setup.exe

Wobei /cdrom der Mount-Punkt meines CDROM's ist.

Moment mal, wird sich jetzt jeder denken. Schrieb er nicht, dass die Installation nicht möglich ist und nun startet er sie doch, was will er nun ? Richtig ist, dass die Installation mit Hilfe von Wine bis zu einem bestimmten Punkt funktioniert und danach wird man immer aufgefordert die Installationscd 1 einzulegen. Warum dies so ist und wie man dies umgehen kann, dass weiss ich leider nicht. Dies macht aber nichts.

Im gestarteten Installationsprogramm wählt man den Installationspfad und merkt sich ihn oder besser, man schreibt sich diesen auf, da dieser für später wichtig ist. Bei mir ist dies C:\games\div. Danach startet man ganz normal die Installation, welche solange ausgeführt wird, bis entweder einer der beiden Punkte eintrifft:

  • man aufgefordert wird, die erste Installationscd einzulegen

oder

  • die Installation insgesamt zu mehr als 1% fertig ist. Bei Widererwarten, dass die Installation vollständig durchläuft, sollte man mich unbedingt kontaktieren.

Auf jeden Fall sollte man nun die Installation abbrechen. Danach wechselt man in das Verzeichnis, dass man bei der Installation angegeben hat. Bei mir wäre dies:

cd ~/.wine/fake_windows/c/games/div

Wobei ./wine das Wine-Konfigurationsverzeichnis, fake_windows/c mein virtuelles Windows-System unter Linux und "games/div" das angegebene Installationsverzeichnis von Divinity ist.

Dort angekommen wechselt man noch ins Unterverzeichnis Run und jetzt kann die manuelle Installation beginnen bzw. die angefangene Installation fortgesetzt werden. Dazu benötigt man das oben erwähnte Packprogramm RAR bzw. eigentlich das Entpackungswerkzeug "unrar". Jetzt vollführt man den einfachen Befehl

unrar x -cl /cdrom/disc1/imagelist.rar

Die Programmparameter haben dabei die folgende Bedeutung:

  • x - weisst an, dass die Daten hier entpackt werden sollen
  • -cl - damit werden alle Dateien und Verzeichnisse klein geschrieben.

Der Parameter -cl ist besonders für die spätere Installation der Patches wichtig, da nur damit sicher gestellt wird, dass die richtigen Dateien aktualisiert werden und nicht veraltete übrig bleiben. Im Gegensatz zu Windows wird unter GNU/Linux darauf geachtet, wie sich eine Datei oder ein Verzeichnis nennt. So ist es möglich ein Verzeichnis Divinity und DiViNiTy zu haben.

Nachdem die Datei entpackt ist, wird die zweite Installationscd benötigt. Auf dieser befinden sich im Unterverzeichnis disc2 die notwendigen Dateien und diese müssen wie die imagelist.rar entpackt werden. Also mit dem Befehl:

unrar x -cl /cdrom/disc2/surf.rar

wird die Datei surf.rar entpackt. Dies wiederholt man noch für die Dateien:

  • surm.rar
  • warf.rar
  • warm.rar
  • wizm.rar

Auf jeden Fall, sollte man den Entpackungsbefehl mit seinen Parametern genau anwenden, sonst gibt es später unter Umständen böse Überraschungen.

Danach wird die Spiele-CD gebraucht. Auch auf dieser befinden sich wieder die wichtigen rar-Dateien im Unterverzeichnis disc3 der CD. Die Entpackung dieser Dateien sollte nach der obigen Entpackungsorgie schon klar sein, darum hier nur die Liste, welche Dateien man entpacken muss:

  • automaps.rar
  • dat.rar
  • executable.rar
  • fonts.rar
  • global.rar
  • indeces.rar
  • localizations.rar
  • main.rar
  • root.rar
  • sound.rar
  • wizf.rar

Jetzt ist der grösste Teil schon erledigt und es müssen nur noch ein paar Dateien von der Spiele-CD kopiert werden. Dies ist recht einfach und kommt deswegen erst zum Schluss. Es müssen nur die beiden Befehle ausgeführt werden und die Installation ist fast fertig:

cp -a /cdrom/disc3/localizations/german/* localizations/german/

und

cp -a /cdrom/disc3/static/* static/

Damit später auch die wichtigen Dateien beschreibbar sind, muss man nur noch ein

chmod +rw -R *"

ausführen, wodurch der Schreibschutz für alle Dateien aufgehoben wird.

Als letztes müssen noch ein paar Registry-Einträge gemacht werden. Dazu muss der folgende Code nur in einer Datei sein, bei mir dd-linux.reg:

REGEDIT4

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\CDV Software Entertainment AG\Divine Divinity]

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\CDV Software Entertainment AG\Divine Divinity\Deutsch]
"target folder"="C:\\games\\div"
"group folder"="C:\\WINDOWS\\Startmenü\\Programme\\Divine Divinity"
"language"="Deutsch"
"version"="1.0"

Bevor man fortfährt, muss noch der Eintragtarget folder entsprechend des Installationspfades abgeändert werden. Das doppelte \ ist richtig und muss auch so sein, da es sonst zu einer falschen Interpretation des darauf folgenden Codes kommen würde. Die erstellte Datei wird nun in die Registrierung übernommen durch

regedit dd-linux.reg

Das war es schon und wenn man sich an die Anweisungen genau gehalten hat, sollte dem Spielen nichts mehr im Wege stehen. Ich empfehle gleich nach der Installation noch die nötigen Patches zu installieren, damit der Spielfreude kein Leid zugefügt wird.

Da die Installation nun komplett ist, kann man entweder die aktuellen Patches für Divine Divinity installieren oder sollte man schon die aktuellste Version installiert haben, dann muss nur noch Divine Divinity konfiguriert werden.

4.2 Divine Divinity - Patches installieren

Die aktuellsten Patch für die deutsche Version von Divine Divinity findet man u.a. auf den Seiten der Larian Studios. Die dortigen Hinweise sind vor dem Einspielen des jeweiligen Patches zu beachten.

Achtung: Die folgenden Schritte beziehen sich nur auf eine Installation von Divinity unter GNU/Linux. Sollte Divinity unter Windows installiert worden sein, dann sollten auch die Patches unter Windows installiert werden.

Wichtiger Hinweis: Bevor man nun anfängt und Divinity auf eine neue Version bringt, empfiehlt es sich das ganze Divinity-Verzeichnis komplett zu sichern, so dass eine Rücksicherung möglich ist, wenn die nachfolgenden Anweisungen schieflaufen sollten.

Nachdem das Backup des Divinity-Verzeichnisses vollbracht ist, kann die Update-Prozedur beginnen.

Da es 2 Installationsmöglichkeiten gibt, gibt es leider auch 2 Möglichkeiten Divine Divinity zu patch. Man sollte sich strengstens nach der Patch - Anleitung halten, nach der man installiert hat. Ist man nach der Festplatteninstallation vorgegangen, dann muss man auch der entsprechenden Patch - Anleitung vorgehen. Hat man Divine Divinity [manuell installiert]((#412-manuelle-installation-von-di), dann ist die manuelle Patch - Anleitung zu befolgen.

4.2.1 Divine Divinity patchen - Festplatteninstallation

Wichtiger Hinweis: Dieser Abschnitt bezieht sich auf eine Divine Divinity Version, die mit Hilfe der Festplatteninstallation installiert wurden ist. Ist Divine Divinity manuell installiert wurden, dann ist auch die manuelle Patch - Anleitung zu befolgen.

Aufgrund des Kopierschutzes und einem besseren Balancing des Spieles müssen die offiziellen Patches instaliert werden. Der jeweilige Patch wird in das Run-Verzeichnis von Divine Divinity kopiert und dort mit Hilfe der Datei WinRAR.exe entpackt:

wine WinRAR.exe x -y <Patchdatei>

Wobei <Patchdatei> mit dem Dateinamen des Patches ersetzt werden muss, bswp.: DivPatchV1_1b.exe

Sicherheitshalber noch einmal die Schreibrechte in Ordnung bringen:

chmod +rw -R *

Um den Patchvorgang abzuschliessen muss nur noch die dosomething.exe ausgeführt werden

wine dosomething.exe

Danach kann die Patch-Datei und die dosomething.exe im Run-Verzeichnis gelöscht werden.

4.2.2 Divine Divinity patchen - manuelle Installation

Wichtiger Hinweis: Dieser Abschnitt bezieht sich auf eine Divine Divinity Version, die mit Hilfe der manuellen Installation installiert wurden ist. Ist Divine Divinity mit Hilfe der Festplatteninstallation installiert wurden, dann ist auch die Festplatten - Patch - Anleitng zu befolgen.

Man wechselt in das Run-Verzeichnis, wo Divinity installiert ist. Bei mir wäre dies ~/.wine/fake_windows/c/games/div/Run. In diesem nutzt man nun das bekannte unrar-Tool von Rarlabs einfach mit

unrar x -cl -y <Patchdatei>

Die Parameter sollten bis auf -y bekannt sein. Der -y - Parameter sorgt dafür, dass die Dateien ohne lästige Nachfrage überschrieben werden, da dies sein muss und <Patchdatei> muss mit dem Dateiamen des Patches ersetzt werden.

Sicherheitshalber noch einmal die Schreibrechte in Ordnung bringen:

chmod +rw -R *

Beim Entpacken der Patches wird im Run-Verzeichnis eine dosomething.exe entpackt. Diese Datei nimmt noch alle wichtigen Änderungen an den Dateien vor, die nicht überschrieben wurden. Dies geschieht durch den Aufruf

wine dosomething.exe

Dies muss immer nach dem Entpacken des Patches geschehen, da sonst wichtige Änderungen nicht vorgenommen werden können. Der obige Aufruf sollte nur ein einziges Mal ausgeführt werden. Nachdem diese Datei ausgeführt wurde, kann die dosomething.exe aus dem Run-Verzeichnis gelöscht werden, da sie nicht mehr benötigt wird.

4.3 Divine Divinity konfigurieren

Wenn man hier angekommen ist, sind die folgende Bedingung erfüllt: Wine und Divine Divinity sind installiert. Wenn es Probleme bei der Ausführung von Wine gibt, dann bitte die Konfigurationshinweise lesen. Man wechselt als Nutzer in das Verzeichnis, in das man Divinity installiert hat. Bei mir ist dies bei der Windowsinstallation:

cd /dos2/games/Divine Divinity/

Wobei /dos2 der Mount-Punkt meiner VFAT-Partition ist und games/Divine Divinity/ mein Divinity-Installationsverzeichnis unter Windows.

Für die installierte Version unter GNU/Linux gilt der Wechsel in das Installationsverzeichnis analog.

In diesem Verzeichnis wechselt man wieder in das Unterverzeichnis Run und startet dort das Programm configtool.exe mit

wine configtool.exe

Dort stellt man nun die folgenden Optionen ein:

  • Software- oder DirectDraw-Modus - das sind die einzigsten, die bei mir ohne Probleme liefen.
  • Die Auflösung auf 800x600, obwohl auch jede andere Auflösung funktionieren sollte.
  • Um etwas mehr Geschwindigkeit im Spiel zu haben, habe ich die Flüssig-Option ausmarkiert.

So jetzt ist es soweit, einem Spielen von Divinity unter GNU/Linux sollte nichts mehr im Wege stehen.

4.4 Divine Divinity spielen

Um Divine Divinity zu spielen, muss man nur das folgende machen:

  • Die Spiel-CD ins CDROM bzw. DVD Laufwerk legen und dieses mounten / einbinden.
  • In das Divine-Divinity-Run-Verzeichnis wechseln und dort wine div.exe ausführen.

Fröhliches Spielen !

4.5 Divine Divinity deinstallieren

Will man eines schönen Tages Divine Divinity deinstallieren, dann geht man folgendermaßen vor:

  • Wenn man nach der Festplatten-Installations-Anleitung vorgegangen ist, dann ist recht einfach:

    Man wechselt in das Divinity - Verzeichnis und anstatt in das Unterverzeichnis Run zu wechseln, wechselt man in das Unterverzeichnis Uninstall und führt dort ein wine UNWISE.EXE aus. Während der Deinstallation wird man noch gefragt, ob die persönlichen Einstellungen und die Spielstände mit entfernt werden sollen oder nicht. Die Entscheidung solltet ihr selbst übernehmen !

  • Sollte man ein Anhänger der manuellen Installation sein, dann muss man Divine Divinity auch manuell entfernen, doch dies ist auch einfach:

Man wechselt in das Divinity - Verzeichnis, sichert sich seine Spielstände aus dem Run/Savegames -Verzeichnis an einer sicheren Stelle und tippt rm -rf . ein.

Sollten nach dieser Deinstallation noch Dateien und/oder Verzeichnisse übrig geblieben sein und man braucht diese nicht mehr (die Spielstände liegen im Unterverzeichnis Run/Savegames), dann können diese ebenfalls gelöscht werden. Nun sollte normalerweise Divine Divinity vollständig entfernt sein.

5. Erfolgreich getestete Systeme

Der Inhalt der folgenden Liste verspricht nicht 100%ige Erfolgsgarantien und soll eher als eine grobe Richtlinie verstanden werden.

System 1 System 2
CPU: AMD K6-2 @ 350 MHz Mobile AMD Athlon(tm) 64 3000+
Memory: 256 MB 512 MB
Graphics card: Riva TNT with 16 MB RAM ATI Mobility Radeon 9700 with 128 MB RAM
Linux kernel: 2.4.26 2.6.11
GlibC version: 2.3.2 2.3.4
GCC version: 3.2.2 3.4.2
current GCC version for Linux kernel: 3.2.2 3.4.2
XServer version: XFree86 4.3.0.1 X.org 6.8.2
graphics driver: nv - from XFree86 ati - from X.org
sound driver: Alsa, Version: 1.0.4 Alsa, Version: 1.0.7
Wine version: 20030709, 20030911 20041201, 20050211

6. ToDo - Liste

Was ist noch alles zu machen ?

  • Screenshots an passender Stelle einfügen, damit einige Anweisungen klarer werden.
  • Eventuelle Fehlermeldung während der Konfiguration, Übersetzung, Installation berücksichtigen.
  • Minimalinstallation auf Tauglichkeit prüfen.
  • Beyond Divinity auf Linux-Tauglichkeit prüfen. ;-)